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Eine Wanderroute der besonderen Art entlang der Europäischen Wasserscheide zwischen Rhein und Donau über die gesamte Länge der Schwäbischen Alb.
Wanderstrecke:
Gesamtlänge 366 km, unterteilt in 18 flexibel wanderbaren Tagesetappen zwischen 18 und 25 km.
Schwierigkeitsgrad:
Es handelt sich um eine mittelschwere Mittelgebirgswanderung, die entsprechende Ausdauer erfordert.
Empfohlene Ausrüstung:
Gute Wanderschuhe, eventuell Stöcke für steilere Anstiege, Wanderkarten, Rucksack für Vesper, Getränk, Regenbekleidung, Windjacke.
Die Europäische Wasserscheide ist die in der Natur nicht immer in die Augen fallende sichtbare Grenzlinie der Wassereinzugsgebiete von Donau und Rhein - der danubischen und rhenanischen Abluftsysteme. Was steckt nun hinter den seltsamen Ausdrücken: "Kampf der Flusssysteme - geköpfte Täler- Talwasserscheide"?
Auf unseren Wanderungen werden wir dahinter kommen! In der Landschaft begegnen wir Vorgängen, die sich über Jahrhunderttausende hinweg abspielen: Vor langen Jahrmillionen flossen die Flüsse Süddeutschlands allesamt zu einer "Urdonau" und ins Schwarze Meer. Dann brachen in der frühen Tertiärzeit, also vor ca. 60 Millionen Jahren, die bisher zusammenhängenden Gebirgsstöcke von Schwarzwald und Vogesen auseinander.
Der Rheingraben tat sich auf und schließlich zog der Rhein in der breiten Senke des Oberrheingrabens auf ca. 100 m über dem Meer seine Bahn. Während die Donau bei Ulm noch in 500 m über dem Meer dahin floss, hatte der Rhein also eine weit tiefer gelegene Angriffsbasis (Erosionsbasis). Die Rheinzuflüsse hatten damit ein weit größeres Gefälle, ihre Abtragungskraft war stärker als die der Donauzuflüsse. Diese wurden mehr und mehr von den Rheinzuflüssen "angenagt" und sie verloren immer mehr von ihren Oberläufen.
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